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Sprachassistenten für Kinder & Familie – Smarte Helfer im Familienalltag

Sprachassistenten sind voll im Trend: Über 52% der deutschen Familienhaushalte nutzen bereits Sprachassistenten wie Alexa, Siri & Google, Tendenz steigend. Kein Wunder, denn gerade Familien werden durch die praktischen und günstigen Wundergeräte hilfreich unterstützt. 

Sprachassistent für Kinder im Familienalltag

Sprachassistent für Kinder im Familienalltag – Meist stehen sie in der Küche und Wohnzimmer

Die besten Sprachassistenten für Kinder und die Familie

Familien nutzen Sprachassistenten intensiver als andere Haushalte (siehe Artikel der Frankfurter Allgemeinen zur Studie von 2019). Da Familien viel gemeinsam organisieren müssen und wenig Zeit haben, bringen die smarten Geräte hier besonders viel Entlastung im Alltag und machen auch einfach Spaß. Denn haben wir nicht alle immer davon geträumt, mit einem Computer reden zu können?

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Wie helfen Sprachassistenten im Familienalltag?

Sprachassistenten können speziell für Familien einiges im Alltag einfacher machen. Da die Zeit oft zu knapp ist, um für das Familienleben Einkauf, Kochen, Hausaufgaben, Wohnung, Rechnungen, Freizeit, Reisen und weiteres zu organisieren helfen Sprachassistenten enorm.

Hier helfen Sprachassistenten:

Vorteil: Rezepte gemeinsam aussuchen
Man hört sich einfach gemeinsam Vorschläge zu „Gerichten mit Gemüse“ an. So gibts schnell Anregungen und die Kinder können mitentscheiden. Damit steigt die Chance, dass das Gericht gerne gegessen wird.

 

Vorteil: Sprachassistenten motivieren Kinder zum Lernen
Man kann spontan Mathe anschaulicher zu machen: Wie hoch ist das höchste Haus der Welt? Wie alt werden Hunde? Wieviel ist 100 mal 100? All das hilft Kindern beim freien Lernen. Vor allem, wenn sie jederzeit ihre eigenen Fragen stellen können, da die Eltern wieder mal nicht ansprechbar sind – und die Antwort eh nicht kennen 😉

 

Sprachassistent regt Kinder zum Lernen an mit Tier des Tages

Sprachassistentem regen Kinder zum Fragen und Lernen an. Tolle Idee: Amazons Echo Show blendet abwechselnde, interessante Themen ein. Auf Nachfrage gibts z.B. Antworten zum Tier des Tages, warum Halloween gefeiert wird und mehr.

 

Vorteil: Kinder können selber Wecker stellen
Wirklich sehr hilfreich: Man erlaubt dem Kind noch 15 Minuten fernzusehen und euer Kind stellt auf eure Bitte hin selber seinen Wecker per Sprachbefehl. Wenn der Assistent dann klingelt, klappt das Aufhören damit oft sogar ohne Diskussion.

Wecker helfen auch, an wichtige Termine zu denken,wie Musik- oder Sportkurs, Elternabend, Oma eine Karte schreiben, Wecker beim Kochen stellen und mehr.

 

Vorteil: Wie wird das Wetter?
Um schnell mal zu klären, ob warme Jacke und Regenstiefel oder Lieblingskleid angesagt sind. Und um das Wochenende ganz nebenbei zu planen.

 

Vorteil: Auszeit durch Musik, Hörbuch und Quiz-Spiele
Heitert jede Stimmung schnell auf und schafft Inseln der Ruhe im hektischsten Familienalltag.

Die wichtigsten Tipps & Regeln zur Nutzung von Sprachassistenten in Familien

Hier einige Tipps zum kindgerechten Einsatz dieser immer noch brandneuen Technik im Haushalt, die Kinder aktiv miterleben und Familien darum mitgestalten sollten. Zu einem sinnvollen Schutz der Kinder gehören neben dem Deaktivieren bestimmter Funktionen noch einige Familienregeln, die aber einfach aufgestellt sind.

Sprachassistent für Kinder im Wohnzimmer

Der Sprachassistent steht oft im Wohnzimmer, damit man die Kinder bei ihren Erfahrungen begleiten kann

Hier ein paar Tipps zur Nutzung von Alexa und co im Alltag:

damit nicht aus Versehen etwas im Warenkorb landet und mitbestellt wird. Wie das geht, lest ihr unten in den FAQ.

Ein Sprachassistent gehört bis das Kind medienerfahren ist ins Wohnzimmer oder in die Küche, aber nicht ins Kinderzimmer. Wie jedes moderne Medium sollte die Nutzung kontrolliert werden.

Vereinbart Regeln für die Nutzung im Alltag, damit Sprachassistenten nicht nerven. Hier ein paar Anregungen:

  • 1. Vereinbart, dass der Sprachassistent nicht für Hausaufgaben genutzt wird, denn das lenkt nur ab
  • 2. Sagt euren Kindern, dass sie vorschlagen sollen „Wollen wir mal Alexa fragen?“, anstatt das immer gleich automatisch zu machen, denn dies kann in einigen Fällen zum Nervfaktor werden.
  • 3. Wenn es euch zuviel wird mit Scherz-Apps, probierts mal so: „Wir wollen unseren Sprachassistenten nutzen, um etwas besser zu machen. Habt ihr Ideen?“

Nehmt die Regeln aktiv in die Hand anstatt dies irgendwie laufen zu lassen. Womöglich traut man sich sonst irgendwann nicht mehr, „nein“ zu sagen. Und falls es doch schon „zu spät ist“: Ab dann gibts einfach „Neue Regeln“.

Eine gute Anlaufstelle ist „Schau hin“, eine Initiative des Bundesministeriums für Familie. Hier das Wichtigste auf einen Blick zur Nutzung von Alexa und Co für Familien

Zumindest zeitweise kann es helfen, Alexa und Google Assistant mal für hartnäckige Kinder zu sperren. Die Amazon-Assistenten können die Stimmen der Familienmitglieder einzeln lernen oder Skills erst nach Freigabe der Eltern erlauben. Mit „Alexa, lerne meine Stimme“ trainiert man so nacheinander Mama, Papa und ältere Schwester ein. Alle anderen werden einfach mit einem Hinweis ignoriert.

Die Assistenten vom Amazon und Google bringen ausgereifte Kindersicherungen mit, die einen stufenweisen oder kompletten Schutz vor ungebetenen Situationen bieten. Diese sind nach kurzer Internetsuche leicht verständlich über die zugehörige App (Alexa App, Google Home App) einstellbar.

 

Fragen und Antworten – Sprachassistenten für Kinder

Sprachassistenten sind einfache Geräte, die wenige Einstellungen brauchen. Generell werden die Geräte von Amazon und Google immer weiter verbessert, so dass die Antworten automatisch keine Inhalte mit Gewalt oder ungewünschten Themen beinhalten. Die wichtigsten Einstellungen, die man für die Kinder machen sollte sind:

  • Einkaufen deaktivieren: Per Klick in der Alexa App oder Google Home App ist die Shopping-Möglichkeit einfach ausgeschaltet. Sinnvoll, da man eh nie per Sprache einkauft.
  • Zugang für jüngere Kinder sperren: Oft nicht erforderlich, aber möglich. Man trainiert einfach die Stimmen der Eltern und erlaubter Kinder in der Google Home App ein. KleinereKinder können so vom Sprachassistenten ignoriert werden.

Einkaufen per Sprachkommando ist wohl die umstrittenste Funktion der Amazon-Assistenten, aber leicht deaktivierbar. In der App könnt ihr die Bestellfunktion für Alexa hier deaktivieren:

  1. Alexa-App auf dem Handy öffnen
  2. Unter „Einstellungen“ geht ihr zu „Alexa-Konto“ und dort zum Abschnitt „Spracheinkauf“
  3. Wählt „Deaktivieren“
  4. Alternativ könnt ihr einen vierstelligen Code einrichten, den man bei der Bestellung aufsagen muss. So können Eltern dennoch die Funktion nutzen.

Um Amazons Sprachassistenten um weitere Fähigkeiten zu erweitern, gibt es tausende, kostenlose Skills, die man leicht per Sprachkommando „Alexa, starte … “ gefolgt vom Skillnamen, etwa „Drache Kokosnuss“ installieren und nutzen kann.

Hier seht ihr alle verfügbaren, kostenlosen Alexa-Skills für Kinder bei Amazon. Amazon hat auch ein Video zu Alexa-Skills das Lust auf mehr macht. Es gibts Alexa-Skills für Kinder und Familien aus folgenden Bereichen:

  • Bildung & Nachschlagewerke (Lexikon, speziell auch für Tiere etc.)
  • Musik & Hörbücher (z.B. Drache Kokosnuss, Die Drei Fragezeichen etc)
  • Neuheiten & Humor (Witze, Kinder-News)
  • Sprachgesteuerte Spiele (Ratespiele, interaktive Geschichten, Gute-Nacht-Geschichten und mehr)
  • und vieles mehr

Der Vorteil von Google: Als Suchmaschinen-Gigant kann Google nahezu alle Wissensfragen gut beantworten, denn das ist Googles Kerngeschäft. Manches wird zwar noch holprig beantwortet, aber der Google Assistant wird immer besser darin, eine ausreichend kurze und genaue Antwort auf die Frage zu geben.

Im Gegensatz zu Amazons Sprachassistent kann man bei Google Assistant keine eigenen Skills ergänzen. Es gibt jedoch einige bereits eingebaute Fähigkeiten. Interessant für Kinder sind hier oft Spiele, die über vom Sprachassistenten moderiert werden. Probiert’s mal mit folgenden Spielen die ihr einfach einsprechen könnt:

  • „Triviatschi“ (ein Ratequiz a la Günther Jauch)
  • „Reise nach Jerusalem“
  • „Stoptanzen““
  • „Mir ist langweilig“
  • „Lustige Tricks“
  • „Papa-Witze“
  • „Pups-Generator“
  • „Orakel“
  • und viele viele mehr