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Roboter für Kinder – Spielerisch programmieren lernen für junge Erfinder

Wenn Kinder merken, dass sie selbst Roboter programmieren und ihnen damit etwas beibringen können, wird es spannend. Kinder lernen mit Robotern kreatives Spielen, logisches Denken und noch viel mehr. Das ist Lernen fürs Leben pur. 

Viele Kinder lieben Roboter, einfach weil sie so interessant aussehen. Jedoch gibt es hier viel Plastik-Ramsch, wie billig produzierte „Spielzeugroboter“ ohne weitere Funktion, so dass die Motivation sich mit einem Roboter und seinen Fähigkeiten kreativ auseinanderzusetzen schnell nachlässt. Bei programmierbaren Robotern hingegen steigt die Motivation enorm und gleichzeitig werden effektiv Fähigkeiten für die wichtigen MINT-Kompetenzen geschaffen, die heutzutage überall nützlich sind (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

Hier eine Auswahl verschiedener, programmierbarer Roboter für Kinder von 6-14 Jahren, natürlich für Mädchen und Jungen.

Roboter für Kinder

Roboter für Kinder sind faszinierend und wecken die Lust am Spielen und Programmieren

Die besten Roboter für Kinder

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LEGO Boost 17101 - Roboter-Set für Kinder Top-Empfehlung LEGO Boost 75253 - Star Wars - Roboter für Kinder Dot-Roboter von Wonder Workshop LEGO Education WeDo 2.0 Kinder-Roboter-Set Wonder Workshop - Dash - Roboter für Kinder KOSMOS Chipz Roboter
ModellLEGO Boost 17101 – Roboter-Set für KinderLEGO Boost 75253 – Star Wars – Roboter für KinderDot-Roboter von Wonder WorkshopLEGO Education WeDo 2.0 Kinder-Roboter-SetWonder Workshop – Dash – Roboter für KinderKOSMOS Chipz Roboter
Preis

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Testergebnis

95%

"Sehr gut"

85%

91.67%

83.33%

91.67%

81.67%

Bewertung
Alter ab7 Jahre8 Jahre6 Jahre6 Jahre6 Jahre8 Jahre
Alter bis14 Jahre14 Jahre11 Jahre12 Jahre11 Jahre14 Jahre
Geeignet fürMädchen & JungenMädchen & JungenMädchen & JungenMädchen & JungenMädchen & JungenMädchen & Jungen
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Wie lernen Kinder Roboter zu programmieren? Ganz einfach!

Es ist wirklich ganz einfach: Programmierbare Roboter haben eine App, in der man sich ein eigenes Programm ausdenken kann. Das Programm erstellt man, indem man in der App bunte Aktions-Blöcke aneinander reiht die etwas auslösen, wie z.B. fahren, drehen, sprechen, und weitere.

So kann man dann wirklich schnell in nur 2-3 Minuten sein erstes Programm erstellen. Mit zunehmender Erfahrung erkunden die Kinder dann weitere Funktionen und lernen die Programmsteine auswendig, entweder über anschauliche Icons oder Beschriftung auf den Blöcken.

Hier ein Beispiel, wie das Programmieren beim LEGO Boost Roboter funktioniert:

Lego Boost App - Programmieren lernen für Kinder mit einfachen Blöcken

Lego Boost App – Programmieren lernen für Kinder mit einfachen Blöcken

Wie funktioniert das gezeigte Programm?

  • Der gelbe Startblock gibt an, wo das Programm losgeht
  • Vorwärts fahren (die kleine 2 unterhalb des Steins wiederholt den Befehl 2x)
  • Umdrehen
  • Leichte Linksdrehung
  • Mikrofonaufnahme abspielen. Mit der App können Kinder selber leicht etwas aufnehmen und dann abspielen lassen.
  • Warten, bis der Roboter einen roten Gegenstand vor sicht sieht
  • Schnell weiterfahren
  • Pfeil abschießen (Zielkreuz): Oft die Krönung für viele Kinder 🙂
  • Starten! Mit Klick auf den Pfeil führt der Roboter das Programm aus

Wie ihr seht ist dies sehr einfach, wenn man die Symbole kennt. Kinder lernen die Symbole sogar noch viel schneller als Eltern. Die Kinder können sich mit diesen Möglichkeiten kreativ ihre eigenen Abläufe für den Roboter ausdenken. Damit hat man auch schon alles gelernt, was man zum Programmieren von Robotern braucht.

Fazit: Moderne Roboter-Sets machen viele tolle Erfindungen sehr einfach möglich. Und wer das kann, hat tatsächlich auch Vorteile beim logischen Denken, Mathe, Geometrie und auch beim kreativem Gestalten, Planen und vieles mehr.

 

Fragen und Antworten – Roboter für Kinder

Warum sollten Kinder programmieren lernen?

Eins vorweg: Programmieren von Robotern ist etwas einfaches und hat wenig mit dem Bild zu tun, dass man von Programmierern hat. Durch das aneinanderreihen von Befehlen lernen Kinder aber schon gut, was Computer so können und wie man diese für seine eigenen Zwecke kreativ nutzbar macht.

Kinder lernen programmieren eher nicht, um Programmierer zu werden, sondern um spielerisch Fähigkeiten im Umgang mit Computern und Programmen aufzubauen. Dadurch kann das abstrakte, logische Denken gefördert werden, denn man lernt zu planen und zu beschreiben, was man vorhat. Zum Beispiel den Roboter zu einer Alarmanlage zu machen, der reagiert, wenn jemand vorbeigeht. Das macht Spaß und trainiert spielerisch vieles, was man in der Schule gebrauchen kann.

Was ist LEGO Boost?

LEGO Boost Logo

LEGO Boost – Bauen, Programmieren, Spielen

Das Unternehmen LEGO hat 2017 ein bahnbrechendes neues Roboter-Set für Kinder namens „LEGO Bosst“ auf den Markt gebracht, das bereits einige Awards gewonnen hat. Mit dem Set können Kinder einen bzw. verschiedene Roboter aufbauen und über einen Tablet- oder Smartphone-App selber einfach programmieren. Das Set zeichnet sich durch seine pädagogisch gelungene Oberfläche und die Flexibilität und Vielseitigkeit auf und förder das kreative bauen und spielen mit modernster Technik.

LEGO Boost ansehen

Ab welchem Alter können Kinder Roboter programmieren lernen?

Hier ein kleiner Werdegang für kleine Roboterspezis von Morgen. Natürlich wird nicht jedes Kind mit dem Wunsch geboren, mal Roboter zu programmieren. Aber mit etwas Hilfe von den Eltern kann das Interesse beim Kind geweckt werden, so dass dann auch weiteres Lernen einfacher möglich ist.

2-3 Jahre – Spielzeugroboter

Am wichtigsten ist es in dem Alter, mit allen Sinnen die Welt kennen zu lernen und frei zu spielen. Programmierung oder Fernbedienungen sind natürlich noch viel zu kompliziert. Im frühen Alter sind darum einfache Spielzeugroboter mit großen Teilen für die forschenden Kinderhände am besten geeignet. Kleinteile sind wegen der Verschluckungsgefahr zu vermeiden.

4-6 Jahre – Steuerbare Roboter mit Fernbedienung oder Gesten

Ab diesem Alter lernen Kinder schnell, einfache Roboter mittels einer Fernbedienung oder Gesten zu steuern und die ersten Abläufe zu programmieren. Dies geht sehr einfach, macht Spaß und trainiert das logische Denken. Kinder lernen, sich einen logischen Ablauf auszudenken und auszuprobieren, oder erkunden, wie der Roboter auf ihre Befehle reagiert.
Beispiel: Das Kind bringt dem Roboter mit Fernbedienung bei, durch den Flur zu laufen und die Eltern zu erschrecken (immer gut). Tipp: Fahrende Roboter funktionieren besser auch auf glatten Flächen oder ebenen Teppichen. Roboter mit Beinen brauchen glatte Flächen, sonst kippen sie zu schnell um.

7-14 Jahre – Programmierbarer Roboter, LEGO Boost

Schulkinder ab ca. 6-7 Jahren sind langsam bereit, richtige Roboter zu programmieren und haben damit viel Spaß. Hier gibt es die tollsten Sets mit den meisten Möglichkeiten und dadurch Dauerspaß mit hohem Lerneffekt.
Mit den neuen LEGO Boost Sets, können Kinder Roboter nach Fantasie oder Anleitung selbstständig aus Lego-Steinen aufbauen und dann über ein Tablet mit einer kinderfreundlichen Gratis-App programmieren. Man zieht dazu im Tablet einfach Befehlsteine wie vorwärts, drehen, sprechen, schießen aneinander und drückt auf „Los“.
Da es wahlweise auch komplexere Programmier-Befehle wie Wiederholungen („Schleifen“) oder Bedingungen („if-then-Abfragen“) gibt, lernen hiermit vor allem ältere Kinder bereits richtig zu programmieren, trainieren dadurch kreatives und logisches Denken, Mathe, Planung und vieles mehr.

14 Jahre und älter – LEGO Mindstorms & Programmierumgebung am Computer & Tablet

Klar, größere Kinder und Jugendliche wollen merken, dass sie etwas richtig „cooles“ machen und alles schaffen können. Ihr könnt mit eurem Kind herauszufinden, was es genau am Thema Roboter interessiert: Elektronik oder Programmieren.

Für Kinder mit Elektronik-Interesse bietet Lego mit dem Lego-Mindstorms-13133-Set an, das mit über 350 € seinen Preis hat, aber tiefere ernsthafte Beschäftigung mit Robotern und Maschinen ermöglicht. Das Set wird auch an Universitäten verwendet, um Einsteigern und Robotik-Studenten die Grundlagen der Roboter-Programmierung zu vermitteln. Gegen Ende 2020 kommt der Mindstorms-Nachfolger heraus, der ein ähnliches Preisniveau hat aber überarbeitete und modernere Konzepte verwendet.

Für Kinder, die eher Programmierinteresse haben und diese auch ohne Roboter erlernen wollen, könnt ihr euch in unserer Übersicht zum Thema „Programmieren lernen für Kinder und Jugendliche“ informieren.

Fazit: Soll mein Kind Roboter programmieren lernen?

Niemand kennt ein Kind besser als die Eltern. Probiert’s einfach aus, wenn ihr fühlt, dass es für euer Kind interessant sein könnte. Vielleicht weckt ihr damit sofort oder auch Jahre später eine Leidenschaft bei eurem Kind, die ihm hilft, sich kreativ auszudrücken und sogar noch Vorteile im Schulalltag bringen kann. Wichtig für jedes Lernen ist der Spaß am Machen. Helft beim Aufbauen und Lenren, damit es kreativ, locker und spaßig für euer Kind wird. Vielen Eltern macht’s nämlich dann auch selber Spaß!

 

Kann man auch komplexere Programme mit Robotern erstellen?

Ja, auch das ist möglich. Zu den gezeigten Programmier-Befehlen kommen dann noch Logikblöcke, Wiederholungsblöcke und Variablen, mit denen man dann richtig raffinierte Programme erstellen kann.

Was ist damit möglich?

Damit ist das Programmieren dann auch für ältere Kinder reizvoll, denn mit diesen Spezialbefehlen lassen sich sogar Programme schreiben, die ganze intelligente Abläufe ermöglichen. Z.B. kann der Roboter damit so lange auf und ab fahren, bis sich ihm jemand nähert, und dann eine Sprachausgabe starten (oder natürlich einen Pfeil abschießen).

Hier nun die „komplexeren“ Programmierbefehle kurz erklärt:

Logikblöcke ermöglichen, dass das Programm so lange wartet, bis etwas bestimmtes passiert. Zum Beispiel: warten bis jemand winkt, warten bis ein Geräusch zu hören ist, warten, bis ein bestimmter Zählwert wie etwa eine Punktzahl erreicht ist.

Wiederholungsblöcke kann man um andere Blöcke legen und bewirken, dass dann alle darin umschlossenen Befehle wiederholt werden, wie z.B. „vorwärts, um 180° drehen“, so dass der Roboter damit immer hin und her läuft.

Variablen sind Zähler die sich einen Wert merken können, wie zum Beispiel eine Geschwindigkeit 1, 2 oder 3. Damit kann man dann in Kombination mit den Logikblöcken und Wiederholungen schon komplexere Abläufe erschaffen. Zum Beispiel kann der Roboter langsam loslaufen, wenn man klatscht wird die Geschwindigkeits-Variable erhöht und der Roboter wird mit jedem klatschen immer etwas schneller.